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KARIBISCHES FLAIR



MOUNT GAY – TRADITION GEMIXT MIT INNOVATION

 

Ikone, aus der ältesten noch aktiven Destillerie auf Barbados und globale Berühmtheit – aber Mount Gay ist alles andere als ein Monument. Statt dessen erfinden die tropisch gereiften Blends sich immer wieder neu. Wie man den passenden Rum findet, erklärt Arnd Henning Heißen, der in Berlin als Barchef einen einzigartigen Weg in Sachen Kreativierung durch Geschmack geht. Sein Aromatherapie-Zugang zeigt, wie vielschichtig Black Barrel, 1703 Master’s Select sowie XO aus dem Hause Mount Gay sind. Die Ausnahme-Qualitäten werden so zur Erfahrung für alle Sinne. Zudem gibt es eine Drink-Empfehlung – längst nicht nur für den Sommer



Drei Qualitäten, unendlich tiefe Geschmackswelten: der Barbados- Rum Mount Gay spielt meisterhaft mit Aromen und feinen Noten. Drei starke Charaktere aus dem Portfolio der Brand öffnen dabei ganz neue Wege zum Rum-Genuss pur oder auf Eis. Ein Signature- Cocktail beweist aber auch: Der Black Barrel macht eine exzellente Figur als Drink-Spirituose. In einem digitalen Tasting-Event trieb Bar-Kreativkopf Arnd Henning Heißen das Sinneserlebnis auf die Spitze; seine pointierten, beinahe sphärischen Foodpairings der Rumqualitäten mit Macarons; Musik und Bildern überzeugten die Teilnehmer auf ganzer Linie. Die Botschaft des Ausnahme- Bartenders: „Es gibt nicht den einen perfekten Rum für einen Menschen. Statt dessen geht es um Stimmung und Setting. Wenn man das erspürt, dann kann man den perfekten Rum zur Gelegenheit finden.“


Ausgangspunkt von Heißens Konzept waren die jeweils charakteristischen Aromen der verschiedenen Rumqualitäten; ihnen ordnete er erst Farben und dann die entsprechenden, komplementären Geschmacksrichtungen nach Aromatherapie zu.


Ein Soundtrack und passende Videobilder, die die daraus resultierende Stimmung zitierten und verstärkten, machten das synästhetische Erlebnis perfekt.



Da ist zum einen der 1703 Master’s Select. Er wird im traditionellen Kupferkessel destilliert und ist eine jährlich limitierte Mischung der ältesten Reserven aus zehn bis 30 Jahre alten Rumsorten. Master Blender Trudiann Branker gelingt hier ein sehr moderner Rum, der pur und auf Eis überzeugt. So unterscheidet er sich zwar jedes Jahr von seinem Vorgänger, bleibt seinem Stil aber treu: Für Heißen eine Harmonie aus süßem Karamell, Vanille, Honig und Rauch.


Arnd-Henning Heißen übersetzte die raffinierten Aromen in die Farbe Braun und ließ ihn vor dem geschmacklichen Hintergrund einer Praline brillieren, die mit dunkler Schokolade, Navel Orange, Zitrone und Vetiver spielte. Der Song „Storm“ der Good Chillaz und Bilder der Insel Barbados machten das Setting für alle Sinne erfahrbar.


Auch der Mount Gay XO (für „Extra Old“) beweist Tiefgang. Seine Destillate reifen bis zu 17 Jahre in Cognac-, Whisky- und Bourbonfässern, so gewinnt er nicht nur an Holznoten, sondern auch außergewöhnliche Reife. Heißen betonte die Noten von Toast, Vanille und Gebäck durch ein Macaron der Farbe Blau und die ergänzenden Geschmacksrichtungen von Minze, Rosmarin, Blutorange, Vanille und Bergamotte. Dem ruhig-floatenden Soundtrack „Wait“ wurde mit Meeresbildern visuell entsprochen.



Master Blender Trudiann Branker hängt auch mit dem Black Barrel die Messlatte hoch. Ihn hatte sie erst kürzlich modernisiert, und das Ergebnis ist eine fesselnde Fusion aus Tradition und Innovation. Der Mount Gay Black Barrel hat ein würzig-buttriges Bukett, erreicht durch die Vermählung von auserlesenen Double Pot Still Destillaten für bis zu sieben Jahre in einem Whiskyfass und anschließende Veredelung für sechs Monate in ausgekohlten Bourbon Eichenfässern.


Anders als vom Namen zu erwarten, paarte Synästhet Heißen die Aromen von Schwarzem Pfeffer, Vanille, Zimt und Mokka mit einem Macaron der Farbe Grün, das dem Rum Ingwer, Mate, Mandarine, Honig und Limette zur Seite stellte. Das energetische „Strobe / Flying Home“ der London Music Works und Bilder des Waldes machten die Experience perfekt.


„Menschen drücken sich durch den Duft, den sie tragen, aus, er spiegelt ihre Persönlichkeit unmittelbar wieder. So kann man sich auch den Rums nähern: Sie sind wie ein Parfüm, das eine Persönlichkeit reflektiert oder wie Tasten auf dem Klavier, und je nach Stimmung eines Menschen passt eine Tonart - oder der Geschmack eines Rums.“ So war das Tasting auch „mehr als ein verkopftes Learning nach dem Motto ,Welcher Rum passt zu wem`. Es war ein Entertainment- Event, das klar machte: Jeder Rum kann perfekt sein je nach Gelegenheit.“

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