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29.08.2017

 

 Loslassen, Profis machen lassen und in privater Atmosphäre den

Urlaub auf der co-eigenen Yacht genießen. Die smarte Geschäftsidee

des "Yacht-Co-Ownerships" von SeaNet Europe

 

von Ivona Okanik

 

 

Eine eigene Yacht ist ein Lebensgefühl und ja, auch ein Zeichen von Erfolg und dem

daraus resultierenden Luxus. Das Gefühl von Freiheit, Exklusivität und den unkomplizierten

Zugang zu den Hot Spors in Küstenlagen mit angesagten Restaurans und

einladender Kultur ist fast nicht zu überbieten. Es ist ein Geschenk an sich und die

Familie für Jahre harter Arbeit.

 

Je nach Größe und Leistungsstärke der Yacht, dem Design, der Anzahl an Kabinen und Decks

liegen die Anschaffungskosten einer 28 Meter-Yacht bei cirka zehn Millionen Euro. Hinzu kommen

laufende Kosten wie Crewgehälter, Liegegebühren, Versicherungen, Wartung sowie der

oft unterschätzte zeitliche Aufwand alles zu managen. Monetär ausgedrückt belaufen sich nach

einer Schätzung, die sich als Faustregel bewährt hat, die jährlichen Kosten auf etwa 10 Prozent

des Kaufpreises, Ersatzteile nicht eingeschlossen. Zugegeben, die kostengünstigere Alterntive

wäre das Chartern. Aber ganz ehrlich – der Besitzerstolz an sich ist doch schon unbezahlbar.

 

Und genau an diesem Punkt der Überlegung kommt das Unternehmen SeaNet Europe ins

Spiel. Gegründet von dem etablierten und innovativen Unternehmer Matty Zadnikar aus Belgien,

trifft SeaNet mit dem "kollaborativen Konsum" den Zeitgeist und Gesellschaftstrend.

Das Model ist eine perfekte Lösung, den Aufenthalt an Bord zur reinen Quality Time werden

zu lassen, eine Yacht wirtschaftlich zu betreiben und sie auf smarte Weise zu besitzen.

 

Die Idee kam dem bereits zahlreich als Unternehmer ausgezeichnetem Matty Zadnikar, als er sich eine Auszeit gönnte und mit seiner privaten Yacht um Europa segelte. Während dieser Zeit kam die Idee des geteilten Eigentums auf. Tatsächlich als Resümee von Gesprächen, die Zadnikar mit vielen anderen Yacht-Eignern führte: ein großes Investment für beschränkte Nutzung. Über 95 Prozent der Yachtbesitzer nutzen ihr Boot gerade einmal vier bis fünf Wochen im Jahr. Da liegt die Überlegung nahe, das Modell von SeaNet in Betracht zu ziehen – in Anbetracht zeitlich limitierten Vergnügens.

 

 

 

Bei dem innovativen Unternehmenskonzept, das es seit einem Jahr auf dem europäischen Markt gibt, geht das Eigentum der Yacht auf zwei bis maximal vier Yacht-Eigner über. Diese teilen sich die realen Kosten für die Yacht und deren Betrieb untereinander transparent und anteilig (25 Prozent, 33 Prozent, 50 Prozent oder 75 Prozent). Die Zeit an Bord während der Yacht-Saison von April bis Oktober und speziell in der Hauptsaison ist fair verteilt und mit SeaNet unkompliziert abgesprochen. Dabei haben die Eigentümer keinerlei Berührungspunkte und begegnen sich nie. Sämtliche Korrespondenz sowie das komplette Management inklusive Kauf und Nutzung des Yachtanteils übernimmt SeaNet und richtet jedem sogenannten „Co-Owner“ die Yacht für den Aufenthalt individuell ein. Jeden Eigner erwarten nach einem Limousinen-Transfer vom Flughafen seine eigene Bettwäsche, eigene Kleidung, bevorzugte Lebensmittel, Fotografien der Familie und gesammelte Kunstwerke. Sogar die gleichbleibende Crew ist über SeaNet angestellt - inklusive Chefkoch und Concierge Service, permanent verfügbar und doch unsichtbar. Ebenso die ungeliebten Aufgaben wie das Aus- und Verchartern nimmt Sea- Net den Yacht-Besitzern ab. Die unschönen Seiten eines Yacht-Betriebs werden damit ausradiert. Was für den Co-Ownern bleibt, sind die reinen Vorzüge und das Vergnügen. Die Sicherheit, die Anteile an der Yacht jederzeit wieder abstoßen zu können, ist ebenfalls gegeben. SeaNet managt sogar den Verkauf und akquiriert einen neuen Käufer. So sind auch die vertraglich vereinbarten proportionalen Kosten für die verbleibenden Anteilseigner garantiert.

 

Ein zusätzlicher Vorteil: Co-Owner haben die Möglichkeit ihre Zeit auf der eigenen Yacht die im Mittelmeer liegt, gegen einen Aufenthalt auf einer anderen Yacht der Flotte zu tauschen, die beispielsweise in der Karibik beheimatet ist. Auf diese Weise kann man ohne Extra-Kosten andere Yacht-Destinationen erleben, in dem wissen, die gewohnt hohe Qualität zu erhalten. Und die Überfahrt der eigenen Yacht ist dadurch auch überflüssig. Den Besitzern steht es zudem frei, die eigene Nutzungszeit zu vermieten, wenn beispielsweise zu wenig Zeit für Urlaub bleibt. Dabei können die laufenden Kosten auf bis zu null gemindert werden. Die komplette Organisation übernimmt vollständig SeaNet.

 

Matty Zadnikar wählte für SeaNet Europe, das momentan im Bereich von 30-40 Meter-Yachten in Europa unangefochten ist, den Firmensitz Malta. Dieser Inselstaat ist nicht nur spezialisiert auf privates Yachting, sondern besticht durch eine lange und exzellente maritime Reputation. Dazu bietet er eine flexible Gesetzgebung und steuerliche Vorteile für Bootseigner. Bereits 400 Superyachten segeln unter der rot-weißen Flagge mit dem St. Georgs Kreuz.

 

Das Ziel des sympatischen Unternehmer Zadnikar ist es, zu gebener Zeit SeaNet Asia zu gründen und, ehrgeizig wie er ist, "Waren Buffetts NetJets der Yachtindustrie zu werden.

 

seanetco.eu

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