MISSION POSSIBLE

25.04.2016

Porsche hat sich für die Zukunft viel vorgenommen. Eine Milliardenschwere Vision, die sich zur beispielhaften Mission entwickelt. Damit schlägt Porsche ein "neues Kapitel in der Sportwagengeschichte auf", um es in den Worten des Vorstandsvorsitzenden Dr. Oliver Blume auf den Punkt zu bringen.

 

von Ivona Okanik ∙ Fotos: Porsche AG

 

 

Mit "Mission E" bewies Porsche erneut ein exquisites Gespür für sportliches Design in Kombination mit zukunftsweisender Technologie. Der Viertürer verfügt über eine Systemleistung von mehr als 600 PS und beschleunigt von 8 auf 100 in unter 3,5 Sekunden und kann eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern vorweisen. Mit einer eigens entwickelten 800 Volt-Ladeeinheit stehen die im Unterboden des Fahrzeugs integrierten Lithium-Ionen-Batterien bereits nach 15 Mintuen Ladezeit wieder für 80 Prozent der Reichweite

zur Verfügung. Optional kann das Fahrzeug kabellos per Induktion über eine im Garagenboden eingelassene Spule "betankt" werden.

 

Das Jahr 2016 konnte für den Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche kaum besser starten. Gleich zu Anfang des Jahres gab die Dr. Ing. h.c.F. Porsche AG das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte – und damit das fünfte Rekordjahr in Folge – bekannt. 225.121

ausgelieferte Fahrzeuge, eine Umsatzsteigerung gegenüber 2014 um 25 Prozent und neun Prozent mehr

Mitarbeiter. „Die volle Konzentration auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb hochemotionaler Sportwagen

macht sich bezahlt“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, der das primäre Augenmerk des Unternehmens in der „Kundenbegeisterung, Rendite und sichere Beschäftigung“ sieht. An dieser positiven Entwicklung lässt das Unternehmen auch gerne die Mitarbeiter mit einer freiwilligen Sonderzahlung profitieren. "Der Bonus ist der verdiente Lohn für das große Engagement unserer Mitrbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen gilt mein besonderer Dank, denn sie haben mit ihrem Wissen und ihrer Leidenschaft dazu beigetragen, dass wir für Porsche in einem keinesfalls einfachen Umfeld ein solch außergewöhliches Ergebnis erzielen konnten.", sieht Oliver Blume als logische Folge einer besonderen Teamleistung.

 

Neben den sportlichen SUVs Macan und Cayenne, die bereits 2015 überzeugten, ruhen die Hoffnungen auf

der Sportwagen-Ikone 911, der neuen Baureihe 718 Boxster und 718 Cayman sowie dem Panamera. "Das

Wachstum selbst im Jahr des Modellwechsels zeigt, wie stark die Faszination 911 in den Märkten ist.", sagt

Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG. Bei dem Spitzenmodell 911 Turbo, seit Ende Januar 2016 auf dem europäischen Markt erhältlich, erwartet das Unternehmen einen weiteren Schub.

 

And the Oscar goes to...

Einen weiteren Grund zur Freude hatten die Stuttgarter Mitte Februar, als Porsche den Marken-Oscar im Rahmen einer Gala mit rund 600 geladenen Gästen in München überreicht bekam. Niemand geringerer als die Verbraucher selbst wählten Porsche zur besten europäischen Marke und kürten das Unternehmen mit dem "best-brands"-Award. "Porsche steht für Performance, für Rennsport, gleichzeitig aber auch für Alltagstauglichkeit.", erklärt von Platen den Erfolg und betont die Wichtigkeit eines international einheitlichen Auftritts wie auch den markenadäquaten Service. "Porsche wird sich für unsere Kunden gleich anfühlen, egal, ob sie in Kanada oder in Südfrankreich zu einem Porsche-Händler gehen."

 

Milliarden für die Zukunft

Trotz des positiven Jahresauftakts zeigt sich Porsche für 2016 vorsichtig optimistisch. Aus gutem Grund. Immerhin ist das Millarden-Projekt "Mission E" zu stemmen. Der rein elektrisch angetriebene Porsche soll voraussichtlich gegen Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen. "Wir gehen davon aus, im Geschäftsjahr 2016 den Umsatz leicht zu steigern und ein Ergebnis auf Vorjahresniveau zu erreichen", prognostitierte Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT.

 

Zukunftsweisend zeigt sich der Sportwagenhersteller mit dem weltweit ersten Photovoltaik-Pylon im Technologiepark Berlin-Adlershof setzt. Die 37 Tonnen schwere Stahlkonstruktion mit 25 Metern Höhe erzeugt mit einer konvexen Fassade aus 7.776 Solarzellen bis zu 30.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr. Damit könnte der komplette Stromedarf des Porsche Zentrum Berlin-Adlersdorf, das im Frühjahr 2017 eröffnet wird, abdecken. Und: Besucher können dann auch über eine Ladesäule kostenlos Strom "tanken". Mit dem Photovoltaik- Pylon will Porsche ein sichtbares Zeichen für die Lade-Infrastruktur setzen. Nach Dr. Jens Puttfarcken sei sie "mitentscheidend für den langfristigen Erfolg der Elektromobiliät in Deutschland".

 

Eine bravourös Leistung für eine nachhaltige Zukunft!

 

Den kompletten Artikel finden Sie in der HARVEST Frühjahrsausgabe 1.16 ab Seite 92 oder hier als PDF Download.

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